Reservoir Dogs – Wilde Hunde

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Quentin Tarantino, war schon immer ein Filmfan, er arbeitet in einer Videothek und schrieb auch Drehbücher. So Entstand auch sein 1. Kinofilm „Reservoir Dogs“. Welches im Jahr 1992 dann passiert ist.

Eine Gruppe von Gangstern plant einen Überfall, doch dieser geht schief und so treffen sich die überlebenden in einer Lagerhalle.

„Reservoir Dogs“ gehört eigentlich zu den „Heist Movies“ in diesen Filmen geht es immer um einen Raubüberfall, dieser wird meist in 3 Punkte unterteilt, Die Planung, der Raub und das Finale nach dem Raub. Doch Tarantino lässt den Raub aus. Wir sehen nie was dort passiert immer nur die Flucht, auch die Planung sehen wir kaum. Am Anfang im Diner sehen wir zwar alle zusammen sitzen und reden, doch nicht was sie vorhaben. Dieser Anfang ist etwas besonderes. Wir lernen in diesen Minuten alle Charaktere kennen und wir hören sie über Dinge reden die eigentlich gar keinen Sinn haben. Doch diese Gespräche bleiben einfach im Gedächtnis. Denn sie etwas besonderes, es ist eigentlich die Beobachtung einer Gruppe Menschen die sich unterhält, so wie es überall statt finden könnte.

Dann folgt der Vorspann wir sehen alle Laufen, was an „City on Fire“ angelehnt ist. Doch hier werden uns alle Schauspieler vorgestellt. Dann geht es auch schon los mit der Flucht. Mr. Orange liegt bluten im Wagen und wird es wohl kaum überleben, Im Auto sind noch Mr. White und Mr. Pink. Sie sind die 1. die in der Lagerhalle eintreffen. Mr. Blonde kommt erst später dazu. In der Lagerhalle. Der Hauptort wo die Handlung statt findet. Eigentlich alles wie in einem Theaterstück, würde man die Lagerhalle durch das kurze verlassen zum Auto von Mr. Blonde oder den Rückblenden verlassen. Die Rückblenden im Film, es gibt 4 Davon, jede ist länger als die Davor. Die längste umfasst die von Mr. Orange, das ist Quasi der Film in Film, diese Rückblende ist nochmals in 3 Akte aufgeteilt.Sie beginnt wie der Film auch in einem Diner. Doch eins haben die Rückblenden gemeinsam ausser die 1. Alle zeigen uns die Charaktere in andere Kleidung und anderem Verhalten.

Was dem Film auch aus macht ist die Musik, es gibt eigentlich kein Soundtrack. Wir hören nur die Musik die im Radio läuft, wenn es Jemand hört, doch die Songs sind alles Klassiker aus den 70ern. Die in er Radiosendung von K. Billy laufen. Hier werden schon die 1. Grundsteine für die Zukunft gelegt. Denn K- Billy könnte man auch meine das es etwas mit „Kill Bill“ zu tun hat. Da ja alle Tarantino Filme in selben Filmuniversum spielen.

Eine der berühmtesten Szenen hat natürlich Mr. Blonde der einen Polizisten foltert. Diese Szene kennt jeder auch wie Micheal Madsen tanzt und an seinem Milchshake saugt. Dazu der Song „Stuck in the Middle with you“ von den Stealers Wheel. Dieser Song geht einfachs in Ohr und passt natürlich perfekt zu der Szene.

„Reservoir Dogs“ ist das 1. Film von Quentin Tarantino und zeigt schon was für ein Talent er hat, Geschichten zu erzählen. Dabei ist natürlich klar das er sich häufig bei anderen Filmen bedient, das aber immer Gut macht.

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