Erbarmen

erbarmen

Skandinavische Länder sind für ihre düsteren Thriller bekannt. Dazu gehört auch „Erbarmen“ als Buch geschrieben von Jussi Adler-Olsen, wurde das Buch in Deutsch auch sehr erfolgreich und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieses auch verfilmt werden sollte.

Man merkt im Film schnell, warum das Buch so erfolgreich war. Denn hier wird sich auf Spurensuche begeben, bei einem Fall, der eigentlich schon abgeschlossen war. Doch er wirft fragen auf und diese bringen ein ganz neues Licht an die Sache. Genau hier liegen die stärken von „Erbarmen“, die Spannung und das Rätsel um den Fall. Wieso ist dies alles passiert, warum nur? Nun diese Frage wird kurz vor dem Finale beantwortet und einer wunderschön gefilmten Montage, die mit wenigen Worten uns so viel erklärt und das Rätsel lüftet, die letzte Frage bleibt natürlich noch offen für das eigentliche Finale.

Der Film ist düster und lebt auch von dieser Stimmung, es gibt zwar etwas Humor. Doch sonst ist alles Ernst und er hat auch eine harte Szene, die beim Zuschauen auch wirklich wehtut. Auch wirkt der Charakter des Carl immer etwas unnahbar und man weis nicht genau, wie man ihn einordnen soll. Sein Partner Asad ist dagegen freundlich und scheint irgendwie nichts zu verlieren zu haben. Beide ergänzen sich aber toll und sind ein ähnliches Paar wie Lisbeth und Mikael in „Verblendung“.

„Erbarmen“ ist genau das was man erwartet, ein sehr Spannender, düsterer Thriller. Der von der Spannung lebt und dabei aber auch Lust macht auf mehr fälle des Teams Q.

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