Blue Jasmine

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Woody Allen gehört zu den Workaholics in Hollywood, ist ein Film fertig, arbeitet er schon am nächsten. Nach „To Rome with Love“, schrieb er an „Blue Jasmine“ und führte auch wieder Regie, spielt aber dieses mal nicht mit. Dafür schafft er es wieder einen Cast zu bekommen, die in seinem Drama mitspielen.

Cate Blanchett zeigt mit ihrer Hauptrolle im Film, wie wandlungsfähig sie doch ist, Woody Allen verlangt von ihrer Figur Jasmine eine Menge ab. Denn sie ist so was von psychisch labil und hat extreme Stimmungsschwankungen, diese erleben wir als Zuschauer auch, in der eine Szene gibt es witzige auf dem Punkt gebrachte Dialoge, in der anderen Erleben wir Jasmine in völliger Verzweiflung, wie ihr erleben doch den Bach runter geht. Dabei schafft es Allen aber den Film niemals so melancholisch zu zeigen, dass man komplett deprimiert den Saal verlässt.

Aber in „Blue Jasmine“ gibt es auch viele andere Darsteller, so haben wir auch dem Leben von Jamsines Schwester Ginger teil, diese wird grandios von Sally Hawkins verkörpert aber auch Gaststars wie Lewis C.K. oder Alec Baldwin, geben ihr bestes. Der Film lebt wie immer bei Woody Allen von den Dialogen und die sind immer wieder anders im Film, sie passen zur Stimmung.

„Blue Jasmine“ ist wieder einmal ein wundervoller Woody Allen Film, am Ende glaubt man an die Liebe und das Leben etwas weniger und ist etwas mehr Zynisch. Dazu liefert Cate Blanchett eine Oscar reife Leistung ab, die man gesehen haben muss.

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