Only God Forgives

ONLY-GOD-FORGIVES-Poster

Nicolas Wending Rfn und seine Filme, nach dem er mit der Pusher Trilogie noch sehr realistisch angefangen hat, wurden seine Filme nach und nach immer Märchenhafter, sehr düster aber irgendwie abseits jeder normalen Realität, das gipfeltet in „Valhalla Rising“, auch wenn „Drive“ etwas normaler wirkte, so war es wohl sein internationaler Durchbruch. So nahm er sich Ryan Gosling fuhr mit ihm nach Thailand und drehte da „Only God Forgives“.

Der Film ist so voller Metaphern und Bilder, dass man wohl Stunden lang über die Bedeutung und was er eigentlich wirklich ist, diskutieren kann und mit Ideen, was nun wirklich da los ist, streiten. Der Titel gibt aber schon mal einen Hinweis auf das, was kommen wird, „Only God Forgives“ nur Gott vergibt und genau das passt perfekt auf den Film. Denn Vergebung gibt es im Film nicht. Durch die ruhigen Bilder, mit den intensiven Farben wirkt alles wie ein böser Albtraum, aus dem es für die Figuren kein Erwachen gibt. Denn man weis als Zuschauer auch nie, ob das nun Realität ist oder ein Traum.

Dadurch, dass der Film kaum Dialoge hat, wirkt alles noch mehr wie ein böser Traum. Die wenigen Dialoge, liefern kaum Erklärung für irgendwas, nur Andeutungen, so muss man sich alles zusammen puzzeln. Einzig, was auffällt, dass die Mutter alles dominiert und für viel Unheil sorgt, so devot sah man Ryan Gosling in einer Rolle noch nie. Er ist wohl das, was man ein Muttersöhnchen nennt, das immer das tut was seine Mutter will und in diesem Film bedeutet das nichts Gutes.

Wie schon bei „Drive“, gibt es immer wieder Gewaltspitzen in den Film, die für kurze Schockmomente sorgen, aber nie so wirklich übertrieben wirken oder gar gezeigt werden aus Gewaltgeilheit, sie passen perfekt in diese albtraumhafte Welt.

„Only God Forgives“ ist ein Film, der wie ein Albtraum daher kommt, hier gibt es aber kein Erwachen. Dabei liefert der Film so viele Ansätze für die Interpretation des Films, dass es fast unmöglich ist, zusagen, was nun wirklich passiert.

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